Mittwoch, 23. Juni 2010

Was ein Gurkenkick gestern!

Da mein erster Blogeintrag ein wenig dünn war, gibt es nun ein wenig mehr zu berichten. Als aller erstes möchte ich mal auf das Spiel von gestern eingehen. Auch wenn wir weitergekommen sind und jetzt das Glück haben, gegen England spielen zu dürfen, die Leistung gestern war nun wirklich mau. Gebührend gefeiert haben wir aber trotzdem!!! Wir waren bis 7 Uhr morgens auf Hong Kongs Straßen unterwegs, bis wir abschließend ein wenig angetrunken gegen irgendwelche Finnen mit Bierdosen Fußball gespielt haben. Die Polizei hat das Spiel leider nach 5 Minuten abgepfiffen. Aber alles halb so wild. Die Polizisten fanden es genauso lustig wie wir. Ich habe an dem Abend ein paar Videos gemacht. Sobald ich eine bessere Internetverbindung habe, werde ich eins davon hochladen.

Nun ein kleiner Sprung zurück zum Dienstag.

Auf dem Plan standen Hong Kong Park, Peak, Planning Exhibition und Straßenmarkt.

In Anbetracht der Größe der Stadt und den Bauten hier, hatten wir große Erwartungen an den Hong Kong Park. Leider war der Park eher ein Reinfall. Dafür war der sogenannte Peak genial. Der Peak ist die Spitze eines Berges von der man einen einzigartigen Blick auf die Stadt hat. Hierzu habe ich auch ein paar nette Bilder:




Im Fall der Planning Exhibition mussten wir leider nach einer sehr schweißtreibenden Suche feststellen, dass die Austellung dienstags geschlossen hat :(

Der dritte Tag (also gestern) war der Stadt Macau gewidmet. Die Stadt ist ähnlich wie Hong Kong eine Sonderhandelszone und ist eine ehemalige Kolonie der Portugiesen gewesen. Die zweite Besonderheit ist, dass in Macau Glücksspiel erlaubt ist. Im restlichen China ist dies verboten. Das bedeutet, täglich ströhmen tausende Chinesen nach Macau um dort ihr Geld zu verzocken. Wie hatten leider zu wenig Zeit zum Zocken, das Venetian (das größte Kasino dort) haben wir uns dennoch angeschaut.




Es ist wirklich unfassbar was man bauen kann! Im Grunde ist das Gebäude eine kleine Stadt. Man kann sogar IM Gebäude mit einer Gundel im Wasser durch die Gegend fahren. Und IM Gebäude wurde alles so gebaut, als würde man sich in den Straßen von Venedig befinden. Echt gigantisch!!

Am Abend haben dann im Hostel ein paar Bier getrunken und sind gegen 1 Uhr nachts dann in eine Kneipe um das Spiel zu sehen. Das Ende habe ich bereits beschrieben.

In den nächsten Tagen werden wir uns den Hafen von Aberdeen anschauen und ich werde mir vielleicht eine Kamera kaufen, denn die sind hier ein gutes Stück günstiger.

Montag, 21. Juni 2010

Hong Kong

Die Abenteuer von Christopher gehen nun weiter, diesmal leider ohne Anna aber dafür mit Thomas. Bevor wir uns in Australien dem harten Studium hingeben, sind wir nochmal schnell nach Hong Kong geflogen :) . Angekommen in Hong Kong haben uns erstmal die 32°C und 100% Luftfeuchtigkeit erschlagen. Danach sind wir ins Hostel und wir waren echt froh, das Zimmer zuvor gebucht zu haben. In Hong Kong ist es nämlich unmöglich spontan ein Hostel finden, denn die Hostels nehmen scheinbar teilweise einfach nur 2-3 Stockwerke in einem Gebäude ein und es ist nicht möglich dies von außen zu erkennen. Normalerweise 1 Gebäude = 1 Hostel. Aber die Gebäude hier sind so unglaublich gigantisch groß, dass in einem Gebäude wahrscheinlich 10 Hostels Platz finden würden.

Aber seht selbst:





mehr gibts später!

Samstag, 25. Oktober 2008

Born to cook

Am zweiten und letzten Tag in Chiang Mai sollten wir die grosse Kunst der Thaikueche erlernen.

Angefuehrt von einem Starkoch in Thailand und England, der scheinbar wirklich bekannt war nur leider uns nicht, sassen wir nun Office der Kochschule umringt von anderen Touris mit sichtlich groesserem Budget als wir. Die ersten Anweisungen kamen von einem sogenannten Lady-Boy namens Beautiful Baloon. Wir suchten Notausgang fanden aber keinen!! Im nachhinein sollte es aber doch ein ganz lustiger Tag werden.

Zunaechst sollten wir auf dem Markt einige Zutaten kaufen, was wahnsinnig kompliziert war. Anna musste Bananen kaufen und Christopher Limetten. Wir haben es geschafft. Wer haetts gedacht ? ;)

Weiter ging es zur eigentlichen Kochschule in einer Gated Community, wo eine Bonzenvilla neben der anderen steht. Mietpreise liegen bei 600 Euro im Monat, was schon ziemlich krass ist. Fuer dieses Geld bekommt ein Student in Heidelberg ein Loch im Keller...



Unser Tim Maelzer...



Es wurden insgesamt 6 Gerichte gekocht, die wir alle auch essen mussten und ja, sie waren lecker. Das war aber nicht wirklich schwer, da jedes Essen zuvor in einer Art Klassenraum vorgkocht wurde. Die Vorfuehrungen wurden untermalt von geistreichen Kommentaren unserer Mitschueler. Wir fuehlten uns wie in einer Talkshow.

Was wir gelernt haben:

- Nimm NIEMALS zu viel Chili
- Good cooker keep clean

Abends ging es dann mit dem Nachtzug wieder zurueck nach Bangkok, der letzten Stattion unserer Reise.


Freitag, 24. Oktober 2008

Zurueck in die Zukunft

So da waren wir nun angekommen in Chiang Mai und uns traf der Kulturschock. Raus aus dem Busch, hinein in die Grossstadt. Nach der zermuerbenden Reise haben wir uns zu allererst ins Bett geschmissen und geschaetzte 12 Stunden durchgepennt.

Am naechsten Morgen war ein Stadtrundgang durch die Altstadt angesagt, wo wir ein kleines Stueckchen Heimat in der Fremde fanden...



Die Besonderheit der Altstadt von Chiang Mai sind die unzaehligen Tempel und eine teilweise noch erhaltene Stadtmauer. Uns wurde jedoch recht schnell langweilig (nicht boess, aber Tempel haben wir die letzten Wochen wirklich genug gesehen) und machten uns auf zum Chiang Mai Zoo.



Als Auslaender hatten wir die Ehre, das dreifache zu Zahlen, was aufgrund des Gehaltsniveaus der Thai auch verstaendlich ist. Mitleid mit armen Studenten gab es leider nicht.

Im Zoo trafen wir natuerlich auf allerlei bekannte Tiere, unter anderem auf den asiatischen Killermoskito...



An dieser Stelle ist Mitleid angebracht!!

Der Rest des Zoos war schlichtweg "AMAZING".... Amazing Koala, Amazing Panda, Amazing, Amazing, Amazing ...



Natuerlich waren auch wir AMAZING!



Hauptattraktion des Zoos waren die zwei Pandabaeren. Die Baeren frassen in gerade mal 2 Meter Entfernung ihr Bambuszeug und liessen sich nicht von den Zuschauermassen beirren.



Streichelzoo und Ziegenfuettern gabs leider nicht, dennoch ein schoener Tag im Zoo mit viel Abenteuer!


Exkurs:



Der klassische Asiatourist, wie wir ihn kennen und lieben...








Donnerstag, 23. Oktober 2008

Grenzerlebnisse III

Diesmal ohne Korruption, aber dafuer andere Strapazen...

Fuer ca. 20 $, was schon recht viel ist, wartete auf uns am Busbahnhof von Luang Prabang unser VIP-Bus, der uns bis zum naechsten Morgen an die laotisch-thailaendiosche Grenze bringen sollte. Mit solchen Bussen sind wir schon oefters gefahren, aber bisher maximal 7 Stunden. Dies sollte sich an diesem Tag aendern. Um 18 Uhr ging es los....




Bereits nach 2-stuendiger Fahrt ist dem Personal aufgefallen, dass mit dem Bremsen wohl irgendwas nicht stimmt. Kein Problem! Ein paar Schlaege mit dem Werkzeug und die Kiste lief wieder und das alles irgendwo im laotischen Gebirge. Diese "Reparaturmassnahmen" wurden noch das ein oder andere Mal wiederholt. Die ganze Fahrt ueber machten die Bremsen sehr verdaechtige Geraeusche, was wohl die Vermutung zulaesst, dass nach der dritten "Reparatur" der Zustand der Bremse scheinbar scheiss egal war....



Nach 12 Stunden Fahrt auf besseren Holzbrettern hatten wir in der Tat die Hoffnung gleich an der Grenze zu sein....doch weit gefehlt.



4 Stunden spaeter, gegen 10 Uhr kamen wir dann endlich an. Die darauf folgenden 2 Stunden verbrachten wir damit die Grenze zu passieren, was diesmal wirklich sehr einfach war.

Um 12 Uhr erreichten wir mit letzter Not und Kraft den letzten Bus nach Chiang Mai (Nord-Thailand). Der Bus sah auf den ersten Blick sehr modern aus, was er wahrscheinlich auch war. Jedoch war der Bus noch unbequemer wie der Letzte. Mit Schrittgeschwindigkeit tuckerte der Bus die Berge hoch.... und es gab viele Berge.

Gegen 20 Uhr sind wir dann in Chiang Mai angekommen..... nach 26 Stunden haben wir endlich unser Ziel erreicht.

How to ride an elephant? und woher kommen die ganzen Koreaner her?

Der zweite Tag in Luang Prabang sollte unser Adventure-Tag sein. Zunaechst stand Elefantenreiten auf dem Plan. Es handelt sich dabei um den Eco-Tourism in Laos, aber wie gut die Elefanten dort wirklich behandelt werden konnten wir nicht wirklich beurteilen.



Das war unser Mahout, der unser souveraen durch den Dschungel lotste. Doch nicht nur er durfte auf dem Elefanten reiten, sondern auch zwei unbeholfene Europaeer...



Das war eine ganz schoen wackelige Angelegenheit. Und zum ersten Mal hatten wir wirklich das Gefuehl mitten im Dschungel zu sein. Ein kleiner Babyelefant begleitete unsere Karawane und stellte sich sehr tapsig und unbeholfen an, denn er konnte keine 10 Meter laufen ohne hinzufallen, doch er hatte alle Sympathien auf seiner Seite. Ein supertolles Erlebnis!!



Schneller als wir schaun konnten, fanden wir uns in einem MiniVan, vollbepackt mit Koreanern und Japanern. Jeder von ihnen hatte ein Fotoequipment der Superlative dabei, um superkitschige Fotos von den Wasserfaellen zu machen, zu denen wir nun fahren sollten. Scheinbar haben wir das Kleingedruckte uebersehen...
Soweit so gut, auf gehts mit dem Asiaexpress zum Waterfall Park.



Und hier das Objekt der Begierde....Das eigentlich Abenteuer fand an ganz anderer Stelle statt.

Wir stuerzten uns in die Fluten und badeten in bestimmt 15 Grad kaltem Gebirgswasser im Blitzlichtgewitter der Asiaten.



Von den asiatischen Touris angesteckt, machten auch wir unsere kitschigen Fotos, die jedoch wesentlich mehr Stil hatten...



Nach der Gebirgswaesche stiegen wir den steilen, nassen und matschigen Weg hinauf zur oberen Kante des Wasserfalls. Wie man an den zwei Englaendern vor uns sieht, war es echt nicht einfach. Irgendwann waren wir auch dazu gezwungen barfuss durch den Fluss zu stapfen.





Hier mussten wir durch...Doch auch fuer diese Strapazen wurden wir wieder belohnt.



Das I-Tuepfelchen war, dass wir ca. eine halbe Stunde zu spaet zum Asia-Express zurueck kamen und alle schon genervt auf uns gewartet hatten....hihi :D